Wie soll ich mich bloß entscheiden?

Mir wächst alles über den Kopf!

Was hindert mich daran, mein Ziel zu erreichen?

Ich möchte meine Führungskompetenz erweitern! 

Systemzusammenhänge verstehen

Systemaufstellungen sind aus der Übertragung von Familienaufstellungen auf andere Systeme und Kontexte entstanden.

Ein System besteht aus Elementen, ihren Beziehungen untereinander und der Abgrenzung gegenüber seiner Umwelt. So bestehen Familien aus den Familienmitgliedern und Ihren Beziehungen zueinander.

Wer zum Familiensystem gehört ist im Wesentlichen durch Verwandtschaft festgelegt. Ein Arbeitsteam dagegen besteht aus seinen Mitgliedern, deren Beziehungen und einem gemeinsamen Ziel. 

Elemente von Systemaufstellungen

Elemente von Systemaufstellungen können neben Personen auch Dinge oder abstrakte Vorstellungen sein, die für uns Bedeutung erlangt haben, z.B.: Alternativen bei Entscheidungen, Geld, Erfolg, das Leben, ein Haus oder ein Land oder eine Berufsperspektive.

Dies liegt an unserer Fähigkeit mit Lebewesen, aber auch mit Dingen und Vorstellungen in Beziehung zu gehen. Das tun wir übrigens täglich und ganz automatisch: Jemand oder etwas „erlangt für uns Bedeutung“ oder „wächst uns ans Herz“. 

Beispiel einer Problemaufstellung

(aus der Außen- und der Innenperspektive)

Problemaufstellung mit Ziel und Hindernissen (nach Varga von Kibéd)
Problemaufstellung mit Ziel und Hindernissen (nach Varga von Kibéd)
Aufstellung aus der Perspektive des Zielhabenden: Der Kontakt zum Ziel ist durch die Hindernisse blockiert.
Aufstellung aus der Innenperspektive des Akteurs: Der Kontakt, die Beziehung, zum Ziel ist durch die Hindernisse blockiert.






 

Mögliche Themen einer Systemaufstellung

Prinzipiell kann man jedes System aufstellen, zu dem Sie einen persönlichen Bezug haben. Zur Orientierung stelle ich Ihnen eine Reihe von Systemen und Themen vor, die häufiger vorkommen und für die zum Teil schon eigene methodische Herangehensweisen, sogenannte „Aufstellungsformate“ entwickelt worden sind.

  • Entscheidungsaufstellungen (Tetralemma)
  • Problem- bzw. Zielaufstellungen (Problemaufstellung)
  • Teamaufstellungen, Organisationsaufstellungen, Supervisionsaufstellungen
  • Aufstellungen von Verhaltensmustern, z.B. Stress oder Präsenz
  • Aufstellungen zur Work-Life-Balance