Lebensintegrationsprozess (LIP) und Integrationsaufstellungen

  • Ich möchte mehr zu mir selbst finden!
  • Ich möchte mein Potential mehr entfalten!
  • Ich möchte meine Vergangenheit mehr annehmen!
  • Als Kind hatte ich soviel Lebensfreude - ich möchte sie wieder mehr fühlen!

Lebensabschnitte integrieren

Den Lebensintegrationsprozess (LIP) hat Wilfried Nelles um 2008 bis 2009 aus dem phänomenologischen Familienstellen heraus entwickelt. Er nutzt das Phänomen der repräsentierenden Wahrnehmung und die Methode, Repräsentanten für Systemaspekte aufzustellen. Es geht aber nicht um konkrete Probleme oder Beziehungskonflikte, wie in klassischen Aufstellungen. Stattdessen ermöglicht der Lebensintegrationsprozess vergangene Lebensphasen (z.B. Kindheit, Jugend, junges Erwachsenenalter, etc.) noch einmal zu betrachten, um die darin enthalten Themen, Ressourcen und Schwierigkeiten zu spüren, zu sich zu nehmen und zu integrieren.

Schattenseiten annehmen,
seine Persönlichkeit entfalten

Dadurch kommt man unmittelbar mit Kernthemen seiner eigenen Entwicklung in Kontakt und bereichert seine eigene Persönlichkeit durch abgespaltene und nicht voll entfaltete Aspekte, seine „Schattenseiten“. Man wird so zu einer reiferen, vielseitigeren Persönlichkeit und erweitert seinen Spielraum des Fühlens, Handelns und Wahrnehmens.

Lebensintegrationsprozess
in der Gruppe und in der Einzelarbeit

Der Lebensintegrationsprozess kann sowohl in der Gruppe als auch in der Einzelarbeit mit Bodenankern vollzogen werden. Im Prozess stellt man sich den verschiedenen Lebensphasen gegenüber (die durch Stellvertreter oder mich als Berater vertreten werden) und geht über den Blick und die eigene Atmung in Kontakt und Resonanz mit sich und dem Gegenüber. Anders wie bei den herkömmlichen Aufstellungen beginnt die Arbeit nicht mit einer Zielformulierung, sondern folgt allein dem Anliegen des Klienten, vergangene Lebensphasen noch einmal anzuschauen.

In Resonanz gehen
durch Blick, Atmung und Worte

Über Blick, Haltung, Atmung und Lösungssätze (wenige einfache Aussagen) findet ein Informationsaustausch statt, in dem man immer tiefer in das eigene Erleben dieser Lebensphase hineinfindet. So kann man diese Zeit noch einmal aus einer erwachsenen „Retro“perspektive nacherleben und erkennt die damals nicht gelösten Themen und Emotionen. Allein durch das annehmende Hinschauen wächst das Mitgefühl und die Fähigkeit sich selbst in dieser Phase anzunehmen. Man kann so das eigene innere Bild dieser Zeit (ähnlich wie z.B. das inneres Kind für die Phase der Kindheit) mit der Vielfalt seiner Aspekte liebevoll zu sich nehmen. Dies eröffnet dann auch den Zugang zu seiner Vielfalt im eigenen Erleben, Wahrnehmen, Denken und Handeln, statt diese Seiten von sich abzuspalten und abzulehnen.

Nutzen des Lebensintegrationsprozesses (LIP)

Der Lebensintegrationsprozess (LIP) ist für Sie interessant, wenn Sie Ihre Persönlichkeit entwickeln und ihr angelegtes Potential entfalten wollen. Er ermöglicht Ihnen insbesondere abgelehnte und wenig entwickelte Aspekte ihrer Persönlichkeit nachreifen zu lassen. Da die Lebensphasen aufeinander aufbauen, ist es möglich und oftmals sinnvoll diesen Prozess in mehreren Schritten zu gehen, so dass man nach und nach die Lebensphasen und zugehörigen Themen integriert. Durch die vertiefte Integration kommen Sie dann auch zunehmend mehr in Kontakt mit eigenem Sinn und Berufung („Mission“): So vermögen Sie immer leichter und selbstverständlicher Ihr Leben reicher und erfüllender zu gestalten.

Fragen Sie nach dem Lebensintegrationsprozess bei folgenden Themen:

  • Die eigene Persönlichkeit entwickeln und angelegtes Potential entfalten.
  • Mehr Zugang zu seiner Vielfalt im Handeln,
    Fühlen, Erleben und Wahrnehmen
    bekommen.
  • Lebensphasen annehmen und nachreifen lassen.
  • Kontakt zu sich selbst verbessern (körperlich, emotional, spirituell).
  • Zugang zu eigenem Sinn und Berufung finden.

Weitere Integrationsaufstellungen

Angelehnt an die Methode des Lebensintegrationsprozesses habe ich eigene Integrationsprozesse entwickelt, bei denen Sie gezielt

  • Aspekte oder Themen des eigenen Lebens sowie
  • Rollen integrieren können.
Hierbei geht es immer um die eigene Auseinandersetzung mit einem Aspekt von sich oder einer Rolle. Diese wird dann dann durch die Methode der Integrationsaufstellung (anlog zum LIP) unterstützt.

Sollten Sie sich dafür interessieren, wie sie einen anderen, besseren Zugang zu einem bestimmten Aspekt von sich (Verhalten, Erleben, Reaktionsweise) oder einer Rolle (beruflich, privat) finden wollen, sprechen Sie mich auf dieses Thema an oder vermerken Sie es in der Anmeldung.

Anmeldung und Modalitäten für Integrationsaufstellungen

Für den Lebensintegrationsprozess melden Sie sich einfach wie für einen Aufstellungstag an. Da der Prozess etwas Zeit (ca. 50-60) Min braucht, ist er nur im Rahmen von ganz- oder mehrtägigen Seminaren möglich. Bitte vermerken Sie bei der Anmeldung, dass Sie einen Integrationsprozess machen möchten.